Erstellen oder Begutachten der Risikobeurteilung

Ab dem 20. April 2016 müssen die neuen, im „Alignment Package“ geänderten Richtlinien für das Inverkehrbringen der betroffenen Geräte angewendet werden.

Dann muss zu jedem Gerät eine Risikoanalyse und -bewertung (Risikobeurteilung) existieren. Wenn die zuständige Marktüberwachungsbehörde diese anfordert, müssen Sie als Hersteller diese Risikobeurteilung der Behörde innerhalb einer angemessenen Frist vorlegen. Und es ist unabdingbar, dass die Risikobeurteilung den Anforderungen der jeweiligen Richtlinie genügt:

Die Richtlinie 2014/30/EU legt zum Beispiel fest, dass Hersteller die elektromagnetische Verträglichkeit ihres Geräts anhand der relevanten Phänomene zu bewerten haben. Sie müssen feststellen, ob es die wesentlichen Anforderungen erfüllt. Dabei müssen alle bei bestimmungsgemäßem Betrieb üblichen Bedingungen berücksichtigt werden. Kann ein Gerät in verschiedenen Konfigurationen betrieben werden, muss die EMV-Bewertung bestätigen, dass das Gerät die wesentlichen Anforderungen in allen Konfigurationen erfüllt, die laut Hersteller repräsentativ für die bestimmungsgemäße Verwendung sind.

Aber wissen Sie auch, wie Sie die Anforderungen der Richtlinie umsetzen? Wie Sie die elektromagnetische Umgebung für Ihr Produkt definieren ? Wie Sie relevante EMV-Phänomene identifizieren?

Wir möchten Sie gerne bei der Erarbeitung Ihrer Risikoanalyse nach der neuen EMV-Richtlinie 2014/30/EU unterstützen, daher stellen wir Ihnen ein ausführliches Whitepaper zu dem Thema zur Verfügung: Unter www.tuv.com/emv-richtlinie können Sie das Whitepaper bei uns anfordern.

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